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Wenn der eigene Liebling wegläuft oder ~fliegt,
beginnt eine hoch
emotionale Zeit voller Angst und Sorge um das
geliebte Haustier. Betrüger wissen, daß sie nun ein leichtes Spiel mit
dem Leid anderer Menschen haben.
Sie sollten daher bedenken, bei der Suche nach
dem eigenen vermissten
Tier keinen Anrufern Vertrauen zu schenken, die im Gegenzug Geld
verlangen. Im schlimmsten Fall ist das Geld
weg, das Tier wird man nie
zu Gesicht bekommen, weil es garnicht im Besitz der Betrüger ist.
Bitte halten Sie sich folgendes stets vor Augen,
wenn man mit Ihnen als Suchenden Kontakt aufnimmt:
- Ein echter Tierfreund hilft unentgeltlich.
- Möglichst keine privaten Telefonnummern im
Internet veröffentlichen.
Das Internet wird von Betrügern regelrecht danach abgesucht. Wenn es
sich nicht vermeiden läßt, weil ansonsten keine Verbindungsaufnahme zu
Ihnen möglich ist, dann sind Sie sich bitte der möglichen Gefahr bei
Anrufen bewußt und beurteilen kritisch, welche Rückgabe-Modalitäten und
~konditionen Ihnen am Telefon vorgeschlagen werden.
Lassen
Sie sich
niemals auf einen Geldtransfer in Form von "Vorkasse" ein,
auch wenn es
noch so verlockend ist, was man Ihnen am Telefon verspricht.
Widerstehen Sie der Versuchung, auch wenn es Sie noch so sehr dazu
drängt. Schlagen Sie dem angeblichen Finder einen "Finderlohn" sowie
eine Auslage seiner Selbstkosten NACH Rückgabe des Tieres vor. Jeder
seriöse Finder wird das akzeptieren.
Übrigens:
Viele Menschen glauben
fälschlicherweise,
daß man mit der Veröffentlichung der Chip- oder
Tätowierungsnummer automatisch auch private Daten preisgeben würde. Die
Nummern dienen aber lediglich der Zuordnung zu den Tier- und
Halterdaten, die in einer Datenbank hinterlegt sind. Diese Daten können
Sie daher risikofrei angeben.
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