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Der TSV-Newsletter Januar 2009 |
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Liebe Tierfreunde,
der Vorstand, die Tierheimleitung und alle Mitarbeiter wünschen Ihnen und Ihren Tieren noch alles Gute, Glück und Erfolg für das Jahr 2009.
Wir haben im neuen Jahr bereits wieder einige Neuzugänge zu verzeichnen. Insbesondere das Schicksal zweier Katzen, die wegen eines Trauerfalls abgegeben wurden, berührt uns sehr. Die beiden haben ihr ganzes Leben miteinander verbracht und sollen möglichst gemeinsam vermittelt werden. Notfalls werden sie aber auch getrennt abgegeben.
Es handelt sich um Mohrle und Nicki:
Geboren 1994. Diese Katze wurde gemeinsam mit Nicki abgegeben. Die beiden haben ihr Zuhause aufgrund eines Todesfalls verloren. Es wäre schön, wenn die Samtpfoten zusammen bleiben könnten, sie werden aber auch getrennt vermittelt.
Mohrle ist eine nette anhängliche und verschmuste Katze, die Freigang gewohnt ist. Ein Zuhause, mit der Möglichkeit nach draußen zu gehen, in einer verkehrsarmen sicheren Gegend ist bestimmt ganz nach Mohrles Geschmack.
Geboren 2003. Dieser Kater wurde gemeinsam mit Mohrle abgegeben. Die beiden haben ihr Zuhause aufgrund eines Todesfalls verloren. Es wäre schön, wenn die Samtpfoten zusammen bleiben könnten, sie werden aber auch getrennt vermittelt.
Nicki ist ein netter anhänglicher und verschmuster Kater, der Freigang gewohnt ist. Ein Zuhause, mit der Möglichkeit nach draußen zu gehen, in einer verkehrsarmen sicheren Gegend ist bestimmt ganz nach Nickis Geschmack.
Bitte lassen Sie Ihre Katze frühzeitig kastrieren
… damit sie keinen unerwünschten Nachwuchs in die Welt setzt, denn sie ist bereits mit einem halben Jahr geschlechtsreif.
Kätzinnen werden mehrfach im Jahr rollig, vornehmlich in der Zeit zwischen April und September. Kommt es während dieser Phase zur Paarung, so bringt die Katze nach 63 bis 66 Tagen durchschnittlich vier bis sechs Junge zur Welt. Die Überlebenschancen der Jungtiere sind bei frei lebenden Katzen zwar gering. Doch die Tiere haben dennoch enorm viele Nachkommen.
Geht man davon aus, dass eine Kätzin zweimal im Jahr Nachwuchs bekommt und jeweils 3 Junge pro Wurf überleben, dann kommt man nach einem Zeitraum von zehn Jahren auf die stattliche Anzahl von mehr als 80 Millionen Nachkommen. Doch auch drei Würfe pro Jahr mit 6 bis 8 Jungen sind möglich.
Für den Tierfreund bietet sich daher ein trauriges Bild: Elende, verkommene und halb verhungerte Katzen, geplagt von Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose, Augenkrankheiten, befallen von Flöhen und Würmern.
Die frei lebenden Tiere einzufangen und zur Behandlung und Weitervermittlung in Tierheimen aufzunehmen, ist, vor allem für ältere Katzen, keine Hilfe.
Katzen, die längere Zeit in Freiheit gelebt haben, lassen sich in der Regel nicht mehr an ein Leben in häuslicher Gemeinschaft gewöhnen. Sie sind scheu und ängstlich und immer auf Fluchtmöglichkeiten bedacht. Trotz intensiver Pflege und Betreuung durch das Pflegepersonal leiden sie beim Aufenthalt im Tierheim, wo die Tiere immer nur in begrenzten Gehegen untergebracht werden können. Nur sehr junge Katzen, die sich noch an ein Zusammenleben mit dem Menschen gewöhnen lassen, haben eine Chance, in liebevolle Hände vermittelt zu werden.
Ein zusätzliches Problem besteht darin, dass die meisten Tierheime bereits mit abgegebenen Hauskatzen – oft der „überraschende“ Nachwuchs des geliebten „Stubentigers“ – vollständig überbelegt sind. In dieser Situation ist es außerordentlich schwer, für alle Tiere ein neues Heim zu finden.
Es gibt für Tierfreunde nur einen Weg, das Katzenelend einzudämmen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich frei lebende, aber auch im Haus gehaltene Katzen weiterhin unkontrolliert vermehren. Daher unser eindringlicher Appell: Lassen Sie Ihre Katze oder Ihren Kater kastrieren!
Das Tierheim Schessinghausen bietet dazu kostenlose Beratung an. Außerdem können Tierfreunde Katzenfallen (gegen 50,00 € Pfand) und Transportkörbe (25,00 € Pfand) im Tierheim ausleihen, um herrenlose Katzen in ihrer Nachbarschaft einzufangen und auf eigene Kosten kastrieren zu lassen. Wenn Sie aktiv werden möchten, rufen Sie im Tierheim an: Tel. 05027/724 oder lesen Sie unsere Infos zu unserer "Aktion Katzenhilfe".
Hier wieder die Neuigkeiten aus der Vermittlung
 
Loki und Pepper
Die beiden haben gemeinsam ein liebevolles Zuhause bei Seelze gefunden (siehe auch unsere Erfolgsgeschichte 23).
 
Brösel und Hannes
Die Brüder wurden von Katzenliebhabern aufgenommen und dürfen zusammen bleiben. Noch dazu leben sie mit ihren Freunden Loki und Pepper jetzt in einem Haus.
Wenn das kein Happy End ist!

Schlappi
Endlich hat die liebenswerte Hündin ein Zuhause bekommen. Sie lebt nun bei einem Ehepaar, das viel Zeit für sie hat.

Pintas
Für den kleinen Pintas hat das neue Jahr positiv begonnen. Endlich kamen die richtigen verständnisvollen Menschen, die ihn bei sich aufgenommen haben.
Wo andere Hunde mit ihren Menschen Urlaub machen, lebt Pintas fortan: an der Ostsee in Kiel.
Herzliche Grüße und eine schöne Winterzeit
wünscht Ihnen und Ihren Tieren
Ihr Tierschutzverein Nienburg u.U. e.V.
mit dem Tierheim Schessinghausen
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