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Tierschutzverein Nienburg
und Umgebung e.V.

mit dem Tierheim Schessinghausen

Telefon 05027 / 724 • Öffnungszeiten: DI, DO, FR, SO von 14 - 16 Uhr

Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit
(Albert Schweitzer)
Tierheim
Als besonders förderungswürdig anerkannt und Mitglied im "Deutscher Tierschutzbund e.V."
    Der TSV-Newsletter Januar 2010    


newslogoLiebe Tierfreunde!

Wir hoffen, daß Sie den Sprung ins Jahr 2010 gut gemeistert haben und wünschen Ihnen, daß es auch so weitergeht, wie Sie es sich vorstellen. Mittlerweile sind wir ja alle schon wieder im alten Trott.
Auch die Probleme und Themen, mit denen die Tierschützer sich auseinandersetzen müssen, gehen unvermindert weiter. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Warum auch? Der Jahreswechsel hat aus uns keine anderen Menschen gemacht. Das gilt genauso für die (Un-) Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und sonstigen Interessen-gruppen, deren Zielsetzung nach wie vor das gnadenlose Profitstreben geblieben ist. Daß das auch weiterhin u.a. auf Kosten unserer Mitgeschöpfe geht - wen wundert's wirklich? Daher liegt unserer heutiger Themenschwerpunkt erneut auf diesem Komplex.

 

Soll grenzenlose Forschung an hilflosen und unschuldigen Tieren zukünftig erlaubt sein?

Die Überarbeitung der EU-Regelungen zum Schutz von Versuchstieren befindet sich in der Endphase.
Dazu existiert ein vertrauliches Schreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an das bei den EU-Verhandlungen federführende Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), aus dem hervorgeht, wie wenig das BMBF das Leiden der Tiere interessiert.

Das vorrangige Ziel des Ministeriums scheint die grenzenlose Forschungsfreiheit zu sein. Selbst Menschenaffen wird jegliche besondere Schutzwürdigkeit abgesprochen. Auch spricht sich das Ministerium entschieden dagegen aus, dass zukünftig wenigstens schwerstbelastende Versuche untersagt werden.

Protestieren Sie mit uns gegen die Position des BMBF und schreiben Sie einen Brief oder eine E-Mail an:

Bundesministerin für Bildung und Forschung
Frau Prof. Dr. Annette Schavan
Hannoversche Str. 28-30
10115 Berlin

bmbf @bmbf.bund.de

Als Vorlage können Sie folgendes Muster verwenden:

Sehr geehrte Frau Ministerin,

Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und es liegt in unserer Verantwortung, sie vor Leiden und Schäden zu bewahren. Auch wenn die Forschungsfreiheit ein wichtiges gesellschaftliches Gut ist, darf der Schutz der Tiere diesem Gut nicht völlig untergeordnet werden - hierfür hat der Gesetzgeber das Tierschutzgesetz und das Staatsziel Tierschutz formuliert.

Wir protestieren dagegen, dass das Forschungsministerium den Tierschutz nur als Einschränkung der Forschungsfreiheit ansieht und jegliche vorgesehene Maßnahme zum Schutz von Tieren bei den Diskussionen zur neuen EU-Versuchstierrichtlinie torpediert.

Wir appellieren daher an Sie, den Tierschutz nicht nur als Lippenbekenntnis in der Außendarstellung des Ministeriums zu verwenden, sondern auch in den Positionen und Verhandlungsstrategien des BMBF dem hohen Stellenwert des Tierschutzes Rechnung zu tragen. Stellen Sie sich einem verbesserten Tierschutz in der Forschung nicht länger in den Weg!

Wir erwarten Ihre Antwort und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Quelle: www.tierschutzbund.de

Dort finden Sie auch weiterführende Infos zu diesem Themenkomplex.

Langzeitgäste und Notfälle

Notfall Pinto
Notfall "Pinto"
Geboren 1999. Für den freundlichen Husky-Schäferhund-Mischling wünschen wir uns eine neue Bleibe auf Lebenszeit.

Pinto ist für sein Alter sehr fit und vital. Mit seinen neuen Besitzern möchte der schöne Rüde oft in die Natur zu Spaziergängen. Der pfiffige Pinto ist sehr zugänglich, lieb und versteht sich auch gut mit kleinen Zweibeinern. Da er sehr kräftig ist, sollten Kinder in dem neuen Haushalt allerdings schon etwas größer und standfest sein, so ab zehn Jahre.

Pinto mag Hündinnen sehr gerne, allerdings sollte kein Rüde im neuen Zuhause sein.

 

Hier wieder einige Neuigkeiten aus der Vermittlung

  • Nicki
    Der kleine Rüde Nicki hat endlich eine Familie gefunden, in der immer jemand Zuhause ist und er nie allein sein muß. Er wird von allen sehr geliebt.
     
  • Paulina
    Paulina ist nach Neustadt umgezogen, wo sie fortan bei einer netten Dame wohnt.
     
  • Minz & Maunz
    Die im Nienburger Bruch ausgesetzten Katzen Minz und Maunz wurden von einer Tierfreundin gerettet und zu uns gebracht. Die beiden hatten nochmals großes Glück: Sie wurden jetzt von einer freundlichen Dame adoptiert und leben nun in Nienburg.
 

Natürlich sind das nicht alle vermittelten Tiere seit dem letzten Newsletter. Hier stellen wir Ihnen immer nur ein paar erwähnenswerte Tiere vor. Die Ende 2009 und Anfang 2010 insgesamt vermittelten Tiere können Sie sich hier ansehen.

 
 

Winterbild

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Rest-Winterzeit
und nochmals alles Gute im Neuen Jahr!


Ihr Tierschutzverein Nienburg und Umgebung e.V.
Tierheim Schessinghausen

 

 

 


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