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Tierschutzverein Nienburg
und Umgebung e.V.

mit dem Tierheim Schessinghausen

Telefon 05027 / 724 • Öffnungszeiten: DI, DO, FR, SO von 14 - 16 Uhr

Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit
(Albert Schweitzer)
Tierheim
Als besonders förderungswürdig anerkannt und Mitglied im "Deutscher Tierschutzbund e.V."
    I N F Os aktuell     

Auf dieser Seite finden Sie Nachrichten des Tierschutzvereins Nienburg und Umgebung e. V. ("TSV") sowie eine Auswahl von Informationen des Deutschen Tierschutzbund e.V. ("DTB"), der "Albert Schweitzer Stiftung für unsere Umwelt", des zentralen Tierregisters TASSO e.V. und aus anderen Quellen, die sich mit Tierschutzarbeit befassen, sofern uns der Inhalt für unsere Leser interessant oder wichtig erscheint.

 
KURZMELDUNGEN
 

Wechsel im Tierheim: Christa Harms, die jahrzehntelang das Tierheim Schessinghausen leitete, beendete am 30.11.2010 ihre ehrenamtliche Tätigkeit vor Ort, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Die Leitung des Tierheims übernimmt Nadine Oswald, die Frau Harms in den vergangenen Jahren bereits intensiv unterstützt hat und sich bestens in den Belangen des Tierschutzes auskennt.

Der Kampf gegen das Katzenelend. Zeitungsartikel in "DIE HARKE - Nienburger Zeitung" vom 13.11.2010 über die fast nicht mehr zu bewältigende Katzenflut im Tierheim Schessinghausen.
Hier können Sie sich 31 Fotos vom "Tag der Offenen Tür 2010" ansehen.
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»Hundezwinger als Katzenquarantäne umfunktioniert«

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BildDies ist lediglich eine von fünf Katzenfamilien, die derzeit das Tierheim Schessinghausen beherbergt. Natürlich gibt es aber nicht nur kleine Kitten, sondern auch ausgewachsene Katzen. Zählt man alle Katzen zusammen, so erhält man eine Anzahl von gut 80 Katzen, die neben 10 Hunden und 3 Kaninchen täglich versorgt werden wollen.

Die tägliche Versorgung geht ins Geld. Schon jetzt geht das Katzenkinderfutter zur Neige, obwohl die Katzenschwemme noch lange nicht überstanden ist. Daher bittet das Tierheimteam um Unterstützung, damit die Kleinen auch in Zukunft die Nahrung bekommen, die sie für ein optimales Wachstum benötigen. Zudem wird dringend Aufzuchtmilch, und Katzenstreu benötigt. Neue Fundtiere müssen nach ihrer Ankunft zunächst von den Artgenossen separiert werden, damit eventuell vorliegende Krankheiten nicht auf die anderen Katzen übertragen werden. Aufgrund der vielen Katzen sind die Kapazitäten mehr als ausgereizt, es geht nichts mehr!

Die ersten Hundezwinger mussten bereits zur Katzenquarantäne umfunktioniert werden, damit wenigstens die kleinen Katzenkinder ihre nötige Ruhe bekommen. Ab sofort gilt daher ein absoluter Katzenaufnahmestopp! Ein weitverbreiterter Irrglaube besagt, dass die Tierheime jedes Tier aufnehmen müssen. Doch das stimmt so nicht! Jedes Tierheim kann nur so viele Tiere aufnehmen, wie es auch unterbringen kann. Die Unterbringung im Tierheim soll ja nicht schlechter sein, als bei den Menschen, die ihr Tier beispielsweise ausgesetzt haben. Deshalb kommt es auch mal vor, dass ein/e Finder/in weggeschickt wird. Das hat nichts damit zu tun, dass die Tierschützer nicht helfen wollen, sie haben einfach keinen Platz (mehr). In solchen Fällen wird nach einer passenden Lösung gesucht, mit der das Tier gut untergebracht ist. Häufig verweist das Tierheim Schessinghausen dann an das Tierheim Drakenburg, welches mit den Schessinghäusern kooperiert.

Es bleibt aber nicht nur bei den Futterkosten, hinzu kommen auch die Tierarztrechnungen, die besonders während der Sommermonate fast explodieren. Das liegt daran, das neben den vielen Maikatzen auch in dieser Zeit besonders viele Tiere ausgesetzt werden. Dabei ist nicht jedes Tier, welches im Tierheim abgegeben wird, automatisch gesund - ganz im Gegenteil!

Nahezu jedes Fundtier hat das ein oder andere Wehwehchen, was entsprechend vom Tierarzt behandelt werden muss. Zudem entstehen Kosten für die Impfung, Entwurmung und Kastration des Tieres. Besonders die Kastration ist den Tierschützern sehr wichtig, um die Überpopulation zu verringern. Normalerweise ist das Aufgabe der Besitzer, allerdings entziehen sich viele der Verantwortung. Mit der Einführung einer Kastrationspflicht für Katzen wäre das anders. Wem dazu die finanziellen Mittel fehlen, müsste dann mit hohen Geldstrafen rechnen oder wohlmöglich ganz auf eine Katze verzichten. Bis jetzt wurde solch ein Gesetz von der Stadt Nienburg noch nicht bewilligt. Aus diesem Grunde gilt weiterhin der Appell, seine Samtpfoten freiwillig zu kastrieren, um unnötiges Tierleid zu verhindern.

Öffnungszeiten: montags bis freitags (außer Mittwoch) von 14 bis 16 Uhr. Wer das Tierheim finanziell unterstützen möchte, wird gebeten, eine Spende auf das Konto 291 377 bei der Sparkasse Nienburg, BLZ 256 501 06, zu überweisen.

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