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Tierschutzverein Nienburg
und Umgebung e.V.

mit dem Tierheim Schessinghausen

Telefon 05027 / 724 • Öffnungszeiten: DI, DO, FR, SO von 14 - 16 Uhr

Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit
(Albert Schweitzer)
Tierheim
Als besonders förderungswürdig anerkannt und Mitglied im "Deutscher Tierschutzbund e.V."
    I N F Os aktuell     

Auf dieser Seite finden Sie Nachrichten des Tierschutzvereins Nienburg und Umgebung e. V. ("TSV") sowie eine Auswahl von Informationen des Deutschen Tierschutzbund e.V. ("DTB"), der "Albert Schweitzer Stiftung für unsere Umwelt", des zentralen Tierregisters TASSO e.V. und aus anderen Quellen, die sich mit Tierschutzarbeit befassen, sofern uns der Inhalt für unsere Leser interessant oder wichtig erscheint.

 
KURZMELDUNGEN
 

Wechsel im Tierheim: Christa Harms, die jahrzehntelang das Tierheim Schessinghausen leitete, beendete am 30.11.2010 ihre ehrenamtliche Tätigkeit vor Ort, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Die Leitung des Tierheims übernimmt Nadine Oswald, die Frau Harms in den vergangenen Jahren bereits intensiv unterstützt hat und sich bestens in den Belangen des Tierschutzes auskennt.

Der Kampf gegen das Katzenelend. Zeitungsartikel in "DIE HARKE - Nienburger Zeitung" vom 13.11.2010 über die fast nicht mehr zu bewältigende Katzenflut im Tierheim Schessinghausen.
Hier können Sie sich 31 Fotos vom "Tag der Offenen Tür 2010" ansehen.
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»Klimaschutz im Kontext mit Tierschutz«

Aktuelle Infos >>

Aufgrund des kürzlich durchgeführten Klimagipfels in Kopenhagen wird in den Medien zur Zeit verstärkt über das Thema Klimawandel berichtet. Viel zu selten wird dabei nach wie vor über einen der Hauptverursacher – die industrielle Fleischproduktion – gesprochen. Noch gelingt es den Agrarlobbies weitestgehend, das Thema "Fleisch" von der Klimaschutzagenda fernzuhalten. Aber ihr Einfluß nimmt ab.

Das ruft Lobbyverbände wie den Deutschen Bauernverband (DBV) auf den Plan, der schon in der Vergangenheit mit durchschaubaren Tricks versucht hat, die Klimabilanz der Agrarwirtschaft schönzurechnen. Auch jetzt nimmt es der DBV mit der Wahrheit wieder nicht ganz so ernst, wenn er behauptet, der "Genuss von Lebensmitteln sei für den Verbraucher im wesentlichen CO2-neutral" und "Verzichtstrategien seien aus Klimaschutzgründen wenig zielführend".

Die Realität sieht anders aus: In wissenschaftlich seriös arbeitenden Kreisen ist unbestritten, daß die Fleischproduktion für mindestens 18% der von Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich ist.

Die ersten politischen Entscheider reagieren inzwischen:

  • Am 8. Dezember hat die zweite Kammer im Niederländischen Parlament einen gemeinsamen Antrag der Parteien "Grün Linke" und der Tierschutzpartei angenommen, der die Bewerbung eines fleischfreien Tages fordert. Eine Öffentlichkeitskampagne soll nun über die Folgen des Fleisch-, Fisch- und Milchproduktekonsums in den Niederlanden aufklären.

  • Die Stadt Gent (Belgien) beschloß im Mai dieses Jahres als erste Stadt der Welt, einen offiziellen fleischlosen Wochentag einzuführen.

  • In Deutschland wurde dieses Jahr auf Betreiben der Partei "Mensch Umwelt Tierschutz" von der Magdeburger Fraktion "SPD-Tierschutzpartei-future" beschlossen, einen Antrag auf Einführung eines "Vegi-Tages" in Magdeburg nach dem Vorbild von Gent zu stellen.

Der Trend ist also klar erkennbar!
Selbst einige Verbände der Agrarindustrie sprechen inzwischen über das Problem der Klimaerwärmung durch tierische Produkte. Sie haben in der Regel auch gleich eine Lösung parat, welche jedoch völlig inakzeptabel erscheint:
Die Tiere müssen noch weiter überzüchtet werden, damit sie in noch kürzerer Zeit noch mehr Fleisch, Milch und Eier produzieren. Das Problem dabei: Die Menschen haben bereits Frankensteintiere gezüchtet. Masthühner brechen unter ihrem eigenen Gewicht zusammen, Kühe haben gigantische Euter bekommen, die immer wieder entzündet sind, Schweine sind extrem anfällig für Krankheiten geworden und Puten können sich vor lauter angezüchteter Brustmuskulatur nicht mehr auf natürlichem Weg fortpflanzen.

Zeit also, nicht nur für Tierfreunde, sich über den eigenen Konsum Gedanken zu machen. So kann jeder einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz besteuern und gleichzeitig noch etwas für den Tierschutz tun.

Quellen: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, VEBU (Vegetarierbund Deutschland)

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